bauonline.ch - Die Schweizer Bauplattform

Anbieter-Empfehlung
Suchen Sie Empfehlungen für Handwerker, Architekten oder Baufirmen?
Dann klicken Sie hier >
Holen Sie sich den kostenlosen PDF-Ratgeber
«So verkaufen Sie Ihr Haus gewinnbringend»

Hier PDF-Ratgeber kostenlos herunterladen:
zum PDF-Ratgeber >
«Hauskauf - Tipps und Ideen»

Hier PDF-Ratgeber kostenlos herunterladen:
zum PDF-Ratgeber >

Haben Sie Fragen?
Unser Bau-Experte Nils Soller beantwortet Ihre Fragen unter
Tel: +41 44 939 39 39 oder per
E-Mail >

Bodenheizung: So treffen Sie die richtige Wahl

Eine Bodenheizung zu besitzen ist für viele Menschen ein Luxus, der kaum noch wegzudenken ist. Man läuft durch die Wohnung und hat warme Füsse, ohne dass man sich dazu dicke Wollsocke anziehen muss. Bei immer mehr Neubauten ist daher die Bodenheizung wichtiger Bestandteil der Planung und wird vorzugsweise in Badezimmer und Wohnzimmer installiert. Doch auch der nachträgliche Einbau einer Bodenheizung ist heutzutage kein Problem mehr, das nicht gelöst werden kann.

Der Vorteil einer Fussbodenheizung im Vergleich zu herkömmlichen, meist hässlichen Heizkörpern, sind neben dem unsichtbaren Vorhandenseins natürlich zudem die gesundheitlichen und hygienischen Aspekte. Die Staubaufwirbelungen, Milbenwachstum oder Schimmelpilzbildung bleibt bei Fussbodenheizungen aufgrund der gleichmässigen Wärmeverteilung aus und führt somit nicht zu gesundheitlichen Problemen und einer täglichen Reinigungsarbeit.

Was zu bedenken ist
Die typische Fussbodenheizung ist eine Warmwasserheizung und besteht aus verlegten Rohren, die in den Unterlagsboden eingelassen werden. Solch ein Heizsystem ist, anders als oftmals vermutet, für die Komplettheizung eines ganzen Raumes vorgesehen und nicht nur als Zusatzheizfunktion. Diese Bodenheizung wird an Ihr herkömmliches Heizsystem angeschlossen, wärmt also mit Öl, Gas, Wärmepumpe, Holzschnitzel oder ähnlichem.

Doch wie jede andere Heizung auch, benötigt eine Bodenheizung nach einigen Jahren Laufzeit ebenfalls eine Kontrolle und gegebenenfalls eine Reinigung. Denn über die Jahre lagern sich in den Heizrohren Schlamm, metallische Rückstände und sonstiger Schmutz ab, die nach einiger Zeit zu einer Verstopfung der Ventile und Heizleitung führen können. Eine andere Folge der Schmutzablagerung ist ein erheblich höherer Energieverbrauch, der aufgrund der Isolierung durch den Schlamm auftritt und die Heizleistung deutlich reduziert.

Was Sie dagegen tun sollten
Um diese Schlammbildung und damit einhergehend eine Erhöhung der Heizkosten zu vermeiden, ist es ratsam, die Heizanlage regelmässig zu kontrollieren. Überprüfen Sie dabei den Wasserstand Ihrer Heizung und füllen Sie diesen unbedingt auf, sollte er nicht im angemessenen Bereich liegen. Sollte dies jedoch häufiger als zweimal pro Jahr der Fall sein, so deutet dies meist auf eine anfängliche Verschlammung hin, die schnellstmöglich beseitigt werden sollte. Schauen Sie zeitgleich auch immer nach dem Druck des Expansionsgefässes, der nicht über einem Bahr liegen sollte. Sollte der Druck dennoch höher liegen, so kontaktieren Sie bitte unverzüglich einen Fachmann, denn dies kann unter Umständen bei einem zu hohen Druck sehr gefährlich werden.

Sollten Sie nicht genau wissen, auf was Sie wo bei Ihrer Heizungsanlage achten müssen,  so sollten Sie sich an einen Fachmann wenden, der bei Ihnen eine Kontrolle inklusive Wasseranalyse durchführt. Manche Anbieter offerieren diesen Service sogar gratis sowie unverbindlich und informieren Sie im Anschluss über den Zustand Ihres Heizsystems. Einen solchen Experten, der diese Analyse bei Ihnen Zuhause kostenlos durchführt, finden Sie zum Beispiel hier. Vereinbaren Sie am besten noch vor dem Winter einen Termin, so dass Sie sicherstellen, dass Sie in der kältesten Jahreszeit keine kalten Füsse bekommen.

Sollte etwas mit Ihrem System nicht stimmen und hat sich bereits zu viel Schlamm gebildet, so führt meist kein Weg daran vorbei, eine umfassende Systemspülung durchführen zu lassen. Solche eine Systemspülung umfasst die Entleerung des Heizsystems, eine komplette Spülung, Entlüftung, sowie Kontrolle und Auffüllung des Expansionsgefässes.

Die Alternative
Falls Ihnen dieser Aufwand zu gross ist, Sie aber dennoch nicht auf eine Bodenheizung verzichten möchten, so sollten Sie sich möglicherweise für den Einbau einer elektrischen Fussbodenheizung entscheiden. Diese bietet den Vorteil, dass sie schnell und unkompliziert in Neu- aber auch Altbauten installiert werden kann, ohne grössere bauliche Massnahmen ergreifen zu müssen. Denn diese Art der Fussbodenheizung besteht zum Beispiel aus Matten, die mit Heizdrähten durchzogen sind und direkt unter die Fliessen oder auch Holzdielen gelegt werden kann. Eine weitere Möglichkeit sind die bereits in Laminat integrierten Heizdrähte, bei denen Ihnen nicht einmal mehr Installationskenntnisse abverlangt werden. Sie verlegen lediglich das Klick-Laminat, und haben auf einfachste Weise einen neuen Fussboden mit integrierter Bodenheizung.

Doch haben elektrische Heizungen zum einen natürlich den Nachteil, dass Sie über Strom beheizt werden und zum anderen, dass sie nicht als Einzelheizung in einem Raum verwendet werden können, da sie zu wenig Leistung erzielen. Demzufolge dient eine elektrische Bodenheizung eher als Zusatzheizung, die nur zeitweise in Betrieb genommen wird und wohl eher einen kleinen Luxus als eine Notwendigkeit darstellt.

Verwandte Suchbegriffe: Reinigungsfirma, Reinigungsunternehmen, Putzfrau, Putzinstitut, Reinigungsinstitut, Heizungssanierung, Heizungsunterhalt, Heizung

©2021 - www.bauonline.ch