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Gartenunterhaltung: Damit Sie lange Zeit Freude an Ihrem Garten haben

Mit dem Säen des Rasens und dem Einpflanzen von Bäumen, Sträuchern und Blumen ist es leider nicht getan, um langanhaltend über einen schönen und gesunden Garten zu verfügen. Ohne eine regelmässige Pflege verkümmert und verwildert jeder Garten, was zur Folge hat, dass er, neben eines unschönen Aussehens, oftmals auch nicht mehr die nötige Energie hat, um zu richtig gedeihen. Ohne einen professionellen Schnitt werden Ihre Bäume nicht mehr ausreichend wachsen können, und Ihre Blumen nach einiger Zeit zurückgedrängt, wenn die Unkräuter anfangen zu wuchern. Um diesem Chaos entgegenzuwirken bedarf es einer regelmässigen Gartenunterhaltung, die fachmännisch und effektiv durchgeführt werden sollte, um auch zu einem perfekten Ergebnis zu führen.

Die Unkräuter, Sträucher und Rosen
Bevor Sie sich an die Arbeit machen und alle Unkräuter entfernen, Ihren Rasen düngen und die Bäume schneiden, sollten Sie sich zu allererst vergewissern, dass Sie auch genau wissen, was Sie alles zu erledigen haben, damit Sie nicht die Übersicht verlieren und mitten drin frustriert aufgeben. Spazieren Sie durch Ihren Garten und schauen Sie sich an, welche Arbeiten längst überfällig sind, und welche Dinge als erstes erledigt werden sollten. Aller Voraussicht nach wird dies das Entfernen der Unkräuter sein, die über Ihre Rabatten und Beete wuchern und Ihre Pflanzen zu erdrücken scheinen. Beginnen Sie also am besten mit dieser Aufgabe und entfernen Sie in Ihrem Garten zu aller erst das Unkraut. Je nach Grösse und nach Zustand Ihres Gartens kann dies eine Weile dauern, doch die Mühe lohnt sich, wie Sie sicherlich bald sehen werden. Entfernen Sie mit den Gewächsen immer auch die Wurzeln, so dass das Unkraut nicht all zu schnell wieder nachwachsen kann. Eine Hand-Harke ist dabei sehr hilfreich, die Ihnen bei dem Entfernen hilft und gleichzeitig den Boden lockert.

Wenn Sie alle Unkräuter im Garten entfernt haben, sollten Sie mit dem Beschneiden der Sträucher weiter machen. Dies ist jedoch nur dann notwendig, wenn diese wild wuchern, ausgedünnt sind oder die Form verloren haben. Nehmen Sie dazu für die dünnen Äste eine herkömmliche Gartenschere und für die grösseren eine Säge zur Hand und entfernen Sie die Äste bündig vom Boden oder anschliessenden Ästen. Ihre Bäume sollten Sie von einem Fachmann schneiden lassen, wenn Sie dies vorher noch nie gemacht haben und nicht genau wissen, wie Sie vorgehen sollten. Denn ein unfachmännisches Beschneiden kann sehr schnell zu unschönen Löchern führen und Ihren Baum auf Jahre "verstümmeln". Zudem ist es nicht ratsam, einen Baum während des Jahres zu schneiden, selbst wenn dies nur vereinzelte Äste sind. Je nach Baumart sollten Bäume von Januar bis März geschnitten werden, um im Frühling in voller Blüte zu stehen bzw. kräftig wachsen zu können. Erkundigen Sie sich daher bei einem Gartenfachmann und überlassen Sie ihm diese Aufgabe.

Ihre Rosen können Sie hingegen beruhigt selbst schneiden und dies sollte unbedingt getan werden, damit Sie auch weiterhin schön kraftvoll blühen können. Nehmen Sie also regelmässig eine scharfe Gartenschere zur Hand und schneiden Sie die verwelkten Blumenköpfe über der nächsten Verästelung ab. Warten Sie damit nicht zu lange, sondern entfernen Sie die Blütenblätter gleich nach dem Verblühen und noch vor dem Vertrocknen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass der Rosenstrauch keine unnötigen Energien an die ohnehin schon verwelkten Blüten abgibt und ihm ausreichend Kraft für neue Blüten bleibt.

Der Rasen
Auch Ihr Rasen benötigt eine regelmässige Pflege, so dass er gedeihen kann und sein sattes Grün behält. Bei der Gartenunterhaltung des Rasens kommt es darauf an, welche Art von Rasen sich auf Ihrem Grundstück befindet. Doch allen Rasen ist eines gleich, Sie müssen regelmässig gemäht und gedüngt werden. Achten Sie bei dem Mähen immer darauf, dass Sie das Messer nicht zu tief einstellen und dadurch den Rasen zu kurz schneiden. Dies mag möglicherweise im ersten Moment schön aussehen, hat aber besonders im Sommer den Nachteil, dass die empfindlichen Rasennarben von der Sonne angegriffen werden und verbrennen. Und ein verbrannter Rasen ist wahrscheinlich nicht das Ergebnis, das Sie sich gewünscht haben.

Im Frühjahr sollten Sie Ihren Rasen vertikutieren und ihn auf diese Weise belüften, sowie von Moosen und abgestorbenen Rasenresten befreien. Giessen Sie den Rasen im Anschluss ein wenig, säen Sie neuen Rasen nach, geben Sie Dünger hinzu und wässern Sie erneut. Nehmen Sie dazu am besten Langzeitdünger, der nach und nach dem Boden Nährstoffe abgibt und ihn somit längere Zeit hinweg optimal pflegt. Da dieser, wie die meisten anderen Dünger auch, jedoch nur dann wirkt, wenn er mit Wasser in Berührung kommt, sollten Sie Ihren Rasen regelmässig tränken, vor allem in den heissen Sommermonaten.

Je nachdem, ob Sie einen Sportrasen haben oder einen Strapazierrasen, einen Gartenrasen, einen Schattenrasen, einen englischen Rasen oder einen Zierrasen, werden Sie unterschiedlich oft mähen und in verschiedenem Ausmass düngen müssen. Dazu sollten Sie am besten einen Fachmann fragen, der sich mit den unterschiedlichsten Rasenarten hervorragend auskennt und Ihnen die besten Pflegetipps geben kann. Hier finden Sie einen solchen Fachmann, der Ihnen hilft, Ihren Rasen perfekt zu pflegen oder gleich die komplette Gartenunterhaltung für Sie übernimmt.

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