bauonline.ch - Die Schweizer Bauplattform

Anbieter-Empfehlung
Suchen Sie Empfehlungen für Handwerker, Architekten oder Baufirmen?
Dann klicken Sie hier >
Holen Sie sich den kostenlosen PDF-Ratgeber
«So verkaufen Sie Ihr Haus gewinnbringend»

Hier PDF-Ratgeber kostenlos herunterladen:
zum PDF-Ratgeber >
«Hauskauf - Tipps und Ideen»

Hier PDF-Ratgeber kostenlos herunterladen:
zum PDF-Ratgeber >

Haben Sie Fragen?
Unser Bau-Experte Nils Soller beantwortet Ihre Fragen unter
Tel: +41 44 939 39 39 oder per
E-Mail >

Wasserfilter: Damit Sie Ihr Leitungswasser unbedenklich trinken können

Jeden Tag benötigen wir Leitungswasser zum Duschen, Kochen, Putzen und auch zum Trinken. Wir drehen den Wasserhahn auf und erhalten wohl temperiertes, klares Wasser. Doch ist das Wasser tatsächlich so sauber, wie es aussieht? Keineswegs! Denn obwohl wir es nicht sehen, wimmelt unser Wasser nur so vor Mikroorganismen und Bakterien. Nicht alle diese Partikel sind schädlich, doch können Sie dennoch in hoher Dosierung krankheitserregend sein.

Unser Schweizer Wasser ist, wie das in unserem Nachbarländern Deutschland und Österreich, von weltweit hoher Qualität, doch ist man immer wieder erstaunt darüber, was sich alles für Substanzen in ihm ablagern, wenn man diese im Versuch mit einem ganz einfachen Trinkwasser-Tischfilter heraus filtert. Kleinstes Gestein und auf den ersten Blick unidentifizierbare Partikel lagern sich in der Filterkartusche ein, die ansonsten in unser Trinkglas gelangt wären. Eine unappetitliche Vorstellung.

Die Filterung für Kleinstmengen
Um das Wasser zu säubern genügt für kleinere Mengen sicherlich solch ein Tischfilter, der vor allem zur Filterung von purem Trinkwasser, Teewasser und Kaffeewasser verwendet wird, um die Maschine vor Kalkablagerungen zu schützen. Denn neben Schmutzpartikeln filtert ein Tischfilter zudem den Kalk heraus, der ansonsten über längere Zeit hinweg zu kleineren und grösseren Schäden bei Maschinen jeglicher Art führen kann.

Doch solch ein Tischfilter hat mehrere Nachteile. Zum einen besitzt er nur ein sehr geringes Volumen, so dass man regelmässig das Wasser nachfüllen muss und dies bei grösseren Mengen etwas Zeit in Anspruch nehmen kann. Zum anderen können sich in diesen Filtersystemen, die auch oftmals als offene Systeme bezeichnet werden,  schnell krankheitserregende Keime bilden, sollte man die Filterkartusche nicht regelmässig erneuern oder die Kanne an sich nicht säubern. Für die Kaffee- oder Teezubereitung, besonders in Gebieten mit einer hohen Wasserhärte, eignet sich dieser Filter dennoch gut, zumindest dann, wenn Sie auch darauf achten, dass alles hygienisch bleibt und Sie die Filterpatrone in gewissen Abständen ersetzen.

Die Gesamt-Wasserfilterung
Doch nicht nur für Kaffeemaschinen und den unmittelbaren Verbrauch ist es wichtig, dass das Wasser sauber und kalkarm ist, sondern auch für alle anderen Geräte im Haus, die mit Wasser in Verbindung kommen, wie die Waschmaschine oder der Trockner, ebenso wie alle Armaturen und natürlich die Wasserrohre, die das Wasser transportieren. Für diese Art der Wasseraufbereitung ist ein herkömmliches offenes Filtersystem allerdings nicht geeignet. Um im ganzen Haus für sauberes Wasser zu sorgen, bedarf es einem grösseren und fest installierten Wasserfilter, der direkt an die Hauptwasserleitung angeschlossen wird.

Die meisten Filtersysteme arbeiten nach dem Siebeffekt, was bedeutet, dass sie alle groben Partikel herausfiltern, die zu gross sind, um den Filter zu "durchqueren". Kies- und Sandfilter funktionieren auf diese Art ebenso wie die Ultra- und Mikrofiltration. Alle grösseren Schwemmteile werden herausgefiltert und dadurch aufgefangen. Bei anderen Filtersystemen werden mit der Umkehrosmose die gelösten und ionisierten Stoffe dank einer halbdurchlässigen Membran aus dem Wasser herausgezogen. Dies hat zwar zur Folge, dass alle Fremdpartikel aus dem Wasser gefiltert werden, jedoch auch Mineralien und Spurenelemente, die das Wasser so gesund machen. Die meisten in Haushalten verwendeten Wasserfilter arbeiten rein physikalisch, das heisst ohne Beimengung irgendwelcher Substanzen. In Wasserwerken, in denen das Wasser vor dem Transport in unsere Rohrleitungen aufbereitet wird, setzt man zudem ein chemisches Verfahren ein, um zusätzlich die Geruchsstoffe und Geschmacksträger, die nichts im Wasser zu suchen haben, zu isolieren und zu beseitigen. Daher ist es für den normalen Haushalt nicht notwendig, auf chemisch-physikalische Wasserfilter in Kombination zurückzugreifen.

Welches Filtersystem allerdings für Sie das richtige ist, hängt neben Ihren Vorlieben natürlich auch immer von dem Betrag ab, den Sie bereit sind für einen hochwertigen Wasserfilter zu bezahlen. Erkundigen Sie sich am besten bei einem Fachmann nach seinen Erfahrungen und Testberichten für diverse Wasserfilter und informieren Sie sich umfassend, bevor Sie sich entscheiden. Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Anschaffung eines (hochwertigem) Wasserfilters, gleich welchen Systems, definitiv sinnvoller ist als der Verzicht auf einen Wasserfilter. Welcher der richtige für Sie ist, können Sie in einem Beratungsgespräch ermitteln, das Sie bei einem Experten unbedingt führen sollten, bevor Sie sich entscheiden. Solch einen Experten, der Sie in allen Fragen rund um Wasserfilter kompetent und erfahren berät, finden Sie hier.

Verwandte Suchbegriffe: Reinigungsfirma, Reinigungsunternehmen, Putzfrau, Putzinstitut, Reinigungsinstitut, Wasseraufbereitung, Frischwasserfilter, Kalkschutzgerät, Kalkschutzgeräte, Trinkwasser Filter

©2021 - www.bauonline.ch